Die Mongolische Wüstenrennmaus (Meriones unguiculatus) ist neugierig, gesellig und ständig in Bewegung. Hier findest du alles für ein artgerechtes Rennmaus-Leben – vom Steckbrief über das richtige Rennmausgehege und die passende Einstreu bis zu Ernährung, Vergesellschaftung und Tipps zum Rennmaus kaufen.
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Die Wüstenrennmaus – meist Mongolische Rennmaus (Meriones unguiculatus) – gehört zu den beliebtesten kleinen Heimtieren. Hier auf wuesten-rennmaus.de findest du als Rennmaus-Halter alles Wichtige gebündelt: einen ausführlichen Steckbrief der Mongolischen Rennmaus mit Arten und Farbschlägen, praxisnahe Tipps zur Rennmaushaltung und zum Rennmausgehege (Nagarium, Käfiggröße, Einstreu & Vergesellschaftung mit Trenngitter) sowie einen kompletten Ernährungs-Ratgeber zum Rennmausfutter. Egal ob du Rennmäuse bereits hältst oder erst eine Rennmaus kaufen möchtest – hier bekommst du artgerechte Antworten.
Sechs Bereiche, die über das Wohlbefinden entscheiden – kompakt erklärt und Schritt für Schritt vertieft.
KI-generiertDas richtige Nagarium, genug Platz und tiefe Einstreu zum Graben.
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KI-generiertKörner, etwas Frisches und gelegentlich tierisches Eiweiß – was wirklich auf den Speiseplan gehört.
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KI-generiertGesunde Rennmäuse erkennen, vorbeugen und im Ernstfall richtig handeln.
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KI-generiertWarum Graben und Sandbäder für das Wohlbefinden unverzichtbar sind.
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KI-generiertRennmäuse sind nie gern allein: Gruppen, Sprache und Körpersignale verstehen.
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KI-generiertTunnel, Klettern, Nagematerial: so wird es nie langweilig.
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KI-generiertUrsprünglich aus den Steppen und Halbwüsten der Mongolei und Nordchinas. Echte Grabkünstler, die in der Natur meterlange Tunnelsysteme anlegen – ein Verhalten, das wir auch zu Hause ermöglichen sollten.
KI-generiertWüstenrennmäuse leben in Familienverbänden und brauchen unbedingt Artgenossen. Einzelhaltung macht sie unglücklich. Mindestens zwei Tiere gehören zusammen – am schönsten eine kleine, harmonische Gruppe.
KI-generiertGröße, Etagen, Versteck und Sandbad – die Grundausstattung Schritt für Schritt.
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KI-generiertTief, stabil und staubarm – so bleiben die Buddeltunnel stabil.
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KI-generiertDie Trenngitter-Methode einfach erklärt – damit aus zwei Tieren eine Gruppe wird.
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Sandbraun mit weißem Bauch – der natürliche Wildfarben-Look.
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Tiefschwarzes Fell, oft mit weißem Kinnfleck.
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Warmes Goldrot mit hellen Augen.
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Sanftes Graublau – ein sehr beliebter Farbschlag.
Seit wir das Gehege vergrößert und tiefer eingestreut haben, buddeln unsere beiden den ganzen Tag – herrlich zu beobachten.
— Lena, Hamburg
Die Vergesellschaftung über das Trenngitter hat super geklappt. Diese Seite hat uns Schritt für Schritt geholfen.
— Tom, München
Endlich verständliche Infos zur Ernährung. Unsere Rennmaus ist fit und neugierig wie nie.
— Sandra, Köln
Starte mit den Grundlagen: Wer die Wüstenrennmaus versteht, richtet das Zuhause von Anfang an richtig ein.
Die Wüstenrennmaus, zoologisch Meriones unguiculatus, stammt aus den Trockensteppen der Mongolei und Nordchinas. Seit den 1960er Jahren wird sie in Europa als Heimtier gehalten. Sie ist neugierig, tagsüber wie nachts aktiv, riecht kaum und lebt drei bis fünf Jahre. Was sie nicht ist: ein Kuscheltier.
Wer diese fünf Punkte akzeptiert, bekommt ein erstaunlich unterhaltsames Tier: aktiv, sauber, sozial und tagsüber sichtbar. Alle Details zur artgerechten Haltung, zum Steckbrief und zu Preis und Erstausstattung findest du in den einzelnen Ratgebern.
In Heimhaltung drei bis fünf Jahre, in seltenen Fällen bis sieben. In freier Wildbahn liegt der Durchschnitt wegen des Fressdrucks bei nur drei bis vier Monaten. Mehr dazu unter Lebenserwartung.
Nein. Sie sind polyphasisch aktiv und wechseln über den ganzen Tag zwischen Wach- und Ruhephasen. Deshalb bekommt man sie auch nachmittags und abends regelmäßig zu sehen, anders als Hamster.
Mindestens zwei. Einzelhaltung ist nicht artgerecht. Am stabilsten ist ein gleichgeschlechtliches Paar, das von klein auf zusammen aufgewachsen ist.
Als Untergrenze gelten 100 x 50 x 50 cm, als praxistauglicher Richtwert 120 x 60 x 60 cm für zwei Tiere, mit 25 bis 40 cm Einstreu. Etagen zählen nicht zur Grundfläche. Details unter Nagarium, Terrarium oder Käfig.
Nein. Als Trockenlandtiere setzen sie nur wenige Tropfen konzentrierten Urin ab. Was man riecht, ist meist die Einstreu selbst. Genau deshalb muss ein Rennmausgehege auch nicht wöchentlich komplett gereinigt werden.
Hauptsächlich Sämereien, dazu Kräuter, etwas Frischfutter und ein- bis zweimal wöchentlich tierisches Eiweiß. Was erlaubt ist und was giftig, steht in der Futterliste.
Zum Beobachten ja, zum Tragen und Streicheln nein. Sie beißen, wenn sie festgehalten werden, und ein Sturz aus Kinderhänden kann tödlich enden. Die Verantwortung bleibt bei den Eltern.
Das Tier selbst 5 bis 20 Euro im Zoohandel, 20 bis 40 Euro Schutzgebühr bei Züchtern und Notstationen. Der eigentliche Kostenpunkt ist die Erstausstattung mit 250 bis 500 Euro, dazu 25 bis 40 Euro monatlich.
Gar nicht, das sind zwei Namen für dieselbe Art. „Wüstenrennmaus“ ist allerdings unpräzise, weil auch andere Arten so genannt werden, etwa die deutlich größere Persische Rennmaus.
Vom Steckbrief über das erste Gehege bis zur Pflege alter Tiere: hier findest du alle Themen im Überblick.