Futterliste für Wüstenrennmäuse – erlaubtes und verbotenes Futter

Ernährung

Wüstenrennmaus Futterliste: erlaubt, in Maßen & verboten

Die komplette Futterliste für Rennmäuse – welches Körner- und Frischfutter erlaubt ist, was nur in Maßen gefüttert wird und welche Lebensmittel giftig sind.

Diese Futterliste zeigt dir auf einen Blick, was Wüstenrennmäuse fressen dürfen, was nur in kleinen Mengen auf den Speiseplan gehört und welche Lebensmittel tabu sind. Als Steppentiere brauchen Rennmäuse eine körnerbasierte, fett- und zuckerarme Kost – Frischfutter und tierisches Eiweiß ergänzen den Speiseplan nur sparsam.

Grundnahrung – täglich erlaubt

Eine gute Körnermischung bildet die Basis der Ernährung. Diese Bestandteile dürfen täglich gefüttert werden:

  • Hirse in verschiedenen Sorten (auch als Kolbenhirse)
  • Grassamen und Wildsämereien
  • Hafer- und Gerstenflocken
  • Buchweizen, Amaranth und Quinoa
  • kleine Mengen Lein- und Sesamsamen
  • getrocknete Kräuter wie Löwenzahn, Petersilie und Kamille
  • ungeschwefeltes, getrocknetes Gemüse

Frischfutter – nur in kleinen Mengen

Frischfutter wird sparsam gegeben – mehrmals pro Woche ein kleines Stück, um Durchfall zu vermeiden:

  • Gurke (wenig, da sehr wasserhaltig)
  • Möhre und Fenchel
  • Paprika ohne Stiel
  • Sellerie und Zucchini
  • Erbsen und frische Maiskörner (selten)
  • Apfel ohne Kerngehäuse
  • frische Kräuter: Löwenzahn, Petersilie, Basilikum
  • Banane nur in winzigen Mengen (sehr zuckerhaltig)

Tierisches Eiweiß – ein- bis zweimal pro Woche

Rennmäuse benötigen etwas tierisches Eiweiß. Geeignet sind ein- bis zweimal pro Woche:

  • getrocknete Mehlwürmer
  • getrocknete Heimchen oder Grillen
  • getrocknete Gammarus (Bachflohkrebse)
  • ein Stück ungewürztes, gekochtes Ei
  • etwas ungewürztes, gekochtes Hühnchen

Verboten & giftig – niemals füttern

Diese Lebensmittel sind für Wüstenrennmäuse schädlich oder giftig und gehören niemals ins Gehege:

  • Zitrusfrüchte wie Orange, Zitrone und Grapefruit
  • Zwiebeln, Knoblauch, Lauch und Schnittlauch
  • Avocado (enthält Persin)
  • Schokolade, Kakao und Süßigkeiten
  • rohe Hülsenfrüchte und rohe Kartoffeln
  • Stein- und Apfelkerne (enthalten Blausäure)
  • gewürzte, gesalzene oder gezuckerte Speisen
  • Milchprodukte (Rennmäuse vertragen keine Laktose)
  • Weintrauben und Rosinen

Wie viel solltest du füttern?

Als Faustregel reicht etwa ein gehäufter Teelöffel Körnermischung pro Tier und Tag. Da Rennmäuse gerne Vorräte horten, solltest du regelmäßig kontrollieren, dass kein Frischfutter im Bau verdirbt. Ausführliche Mengenangaben, Napf-Tipps und einen Fütterungsplan findest du im großen Ernährungs-Ratgeber.

Häufige Fragen zur Rennmaus-Futterliste

Was dürfen Wüstenrennmäuse nicht fressen?

Tabu sind Zitrusfrüchte, Zwiebelgewächse, Avocado, Schokolade, Weintrauben, Milchprodukte sowie alle gewürzten oder gesalzenen Speisen. Auch Apfel- und Steinobstkerne sind wegen der enthaltenen Blausäure giftig.

Dürfen Rennmäuse Obst essen?

Nur sehr wenig und selten. Geeignet sind kleine Stücke Apfel ohne Kerne oder eine winzige Menge Banane. Obst ist sehr zuckerhaltig und sollte die Ausnahme bleiben.

Was ist das beste Grundfutter für Wüstenrennmäuse?

Eine hochwertige, körnerbasierte Rennmausmischung aus verschiedenen Hirsesorten, Grassamen und Saaten mit niedrigem Fett- und Zuckeranteil. Sonnenblumenkerne und Erdnüsse nur als seltene Leckerei.

Wie oft brauchen Rennmäuse tierisches Eiweiß?

Ein- bis zweimal pro Woche genügt eine kleine Portion, zum Beispiel getrocknete Mehlwürmer oder ein Stück gekochtes Ei.

Weitere Ratgeber

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