KI-generiert
Wie du gutes Rennmausfutter an der Zutatenliste erkennst, welche Zusätze nichts im Napf verloren haben und wann sich Selbermischen lohnt.
Vor dem Nagerregal im Supermarkt stehen und die richtige Mischung auszuwählen ist schwerer, als es sein müsste. Bunte Drops, Joghurtkugeln und Honigstangen sehen nach Fürsorge aus und sind das Gegenteil davon. Gutes Rennmausfutter erkennt man nicht an der Verpackung, sondern an der Zutatenliste, und die liest sich erstaunlich langweilig.
Fünf Punkte, mit denen du jede Mischung in zwei Minuten beurteilen kannst.
Vorsicht bei „Nagerfutter für alle Kleinnager“. Rennmäuse, Meerschweinchen, Kaninchen und Hamster haben völlig unterschiedliche Bedürfnisse. Universalmischungen sind für Rennmäuse fast immer zu getreide- und zu zuckerlastig. Auf der Packung sollte Rennmaus oder zumindest Gerbil stehen.
| Kleinsaaten, 50 bis 60 % | Rispenhirse, Silberhirse, Japanhirse, Kanariensaat, Grassamen, Amaranth, Buchweizen, Quinoa |
|---|---|
| Getreide, 15 bis 20 % | Hafer, Gerste, Dinkel, Weizen, Naturreis, Hirsekolben |
| Kräuter und Blüten, 10 bis 15 % | Löwenzahn, Brennnessel, Petersilie, Kamille, Ringelblume, Kornblume, Malve |
| Ölsaaten, höchstens 5 % | Leinsaat, Sesam, wenige Sonnenblumen- und Kürbiskerne |
| Gemüseflocken, etwa 5 % | Möhre, Pastinake, Rote Bete, Erbsenflocken |
| Tierisches Eiweiß, separat | getrocknete Mehlwürmer, Gammarus, Heimchen, Bachflohkrebse |
Das tierische Eiweiß muss nicht in der Grundmischung enthalten sein. Viele Halter kaufen es separat und geben es ein- bis zweimal pro Woche gezielt dazu. Das hat den Vorteil, dass man die Menge kontrollieren kann und die Insekten nicht wochenlang im Sack liegen.
| Fertigmischung | Bequem, ausgewogen wenn die Qualität stimmt, kein Lagerplatz für viele Einzelkomponenten nötig. Dafür teurer pro Kilo und man ist an die Zusammensetzung gebunden |
|---|---|
| Selbst mischen | Volle Kontrolle über Anteile, deutlich günstiger im Großgebinde, anpassbar an einzelne Tiere. Braucht Lagerplatz, Zeit und etwas Einarbeitung |
Für die meisten Halter mit zwei bis drei Tieren ist eine gute Fertigmischung die praktischere Wahl. Selbermischen lohnt sich, wenn du mehrere Gruppen hältst, wenn ein Tier eine Diät braucht oder wenn du mit keiner erhältlichen Mischung zufrieden bist.
Ein Mittelweg, den viele gehen: eine solide Grundmischung kaufen und sie mit Kräutern, Blüten und zusätzlichen Kleinsaaten aufwerten. Damit lässt sich auch der Ölsaatenanteil verdünnen, wenn er zu hoch ist.
Gutes Rennmausfutter findet man selten im Supermarkt oder in der Zoohandelskette. Die Auswahl ist deutlich besser bei spezialisierten Onlinehändlern für Nagerfutter, die auch Einzelkomponenten und Kräuter im Großgebinde führen. Beim Preis pro Kilo liegen die Unterschiede zwischen Kleinpackung und 5-Kilo-Gebinde schnell beim Doppelten.
Eine Rennmaus frisst etwa ein bis zwei gehäufte Teelöffel Trockenfutter pro Tag. Für zwei Tiere sind das rund 300 bis 500 Gramm im Monat. Ein 5-Kilo-Sack reicht damit etwa ein Jahr, was gleichzeitig die Grenze der sinnvollen Lagerung ist.
Rechne mit 7 bis 12 Euro pro Kilo für eine gute Mischung. Für zwei bis drei Tiere liegen die Futterkosten damit bei etwa 4 bis 10 Euro monatlich, mit Frischfutter und Insekten bei 8 bis 20 Euro. Alle Kostenpositionen stehen unter Rennmaus kaufen: Preise und Kosten.
Rennmäuse sind konservativ. Eine abrupte Umstellung führt zu Futterverweigerung oder bringt die Darmflora durcheinander. Misch das neue Futter über ein bis zwei Wochen zunehmend unter das alte, beginnend mit etwa einem Viertel.
Beobachtungstipp: Wenn deine Tiere aus einer neuen Mischung konsequent nur bestimmte Bestandteile herauspicken und den Rest liegen lassen, stimmt die Zusammensetzung nicht. Meistens sind es die fettreichen Saaten, die zuerst verschwinden. Dann ist ihr Anteil zu hoch.
Diese Produktgruppen decken die Fütterung ab:
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Was tatsächlich in den Napf darf und was giftig ist, steht ausführlich in der Futterliste von A bis Z. Die Grundlagen zu Fütterungsmengen, Frischfutter und Foraging findest du unter Ernährung der Wüstenrennmaus.
Eines mit Kleinsaaten wie Hirse und Kanariensaat als Hauptbestandteil, ohne Zuckerzusätze und Melasse, mit geringem Anteil an Sonnenblumenkernen und mit erkennbaren Einzelbestandteilen statt Presslingen.
An bunten Drops und Joghurtkugeln, an Melasse in der Zutatenliste, an einem hohen sichtbaren Anteil Sonnenblumenkerne, an nicht identifizierbaren Presslingen und an der Bezeichnung als Universalfutter für alle Nagerarten.
Ein bis zwei gehäufte Teelöffel Trockenfutter pro Tier und Tag. Für zwei Tiere sind das etwa 300 bis 500 Gramm im Monat.
Eine gute Mischung liegt bei 7 bis 12 Euro pro Kilo. Für zwei bis drei Tiere ergeben sich Futterkosten von etwa 4 bis 10 Euro monatlich, mit Frischfutter und Insekten 8 bis 20 Euro.
Bei mehreren Gruppen, bei speziellen Bedürfnissen einzelner Tiere oder wenn keine erhältliche Mischung überzeugt. Für zwei bis drei Tiere ist eine gute Fertigmischung meist praktischer.
Kühl, trocken und luftdicht gelagert etwa ein Jahr. Bei muffigem Geruch, Klümpchen oder feinen Gespinsten sofort entsorgen.
Über ein bis zwei Wochen, indem du das neue Futter zunehmend unter das alte mischst. Abrupte Umstellungen führen zu Futterverweigerung.
Nein. Bei ausgewogener Fütterung ist er überflüssig und in größeren Mengen sogar schädlich.