Die komplette Futterliste für Rennmäuse – welches Körner- und Frischfutter erlaubt ist, was nur in Maßen gefüttert wird und welche Lebensmittel giftig sind.
Diese Futterliste zeigt dir auf einen Blick, was Wüstenrennmäuse fressen dürfen, was nur in kleinen Mengen auf den Speiseplan gehört und welche Lebensmittel tabu sind. Als Steppentiere brauchen Rennmäuse eine körnerbasierte, fett- und zuckerarme Kost – Frischfutter und tierisches Eiweiß ergänzen den Speiseplan nur sparsam.
Eine gute Körnermischung bildet die Basis der Ernährung. Diese Bestandteile dürfen täglich gefüttert werden:
Frischfutter wird sparsam gegeben – mehrmals pro Woche ein kleines Stück, um Durchfall zu vermeiden:
Rennmäuse benötigen etwas tierisches Eiweiß. Geeignet sind ein- bis zweimal pro Woche:
Diese Lebensmittel sind für Wüstenrennmäuse schädlich oder giftig und gehören niemals ins Gehege:
Als Faustregel reicht etwa ein gehäufter Teelöffel Körnermischung pro Tier und Tag. Da Rennmäuse gerne Vorräte horten, solltest du regelmäßig kontrollieren, dass kein Frischfutter im Bau verdirbt. Ausführliche Mengenangaben, Napf-Tipps und einen Fütterungsplan findest du im großen Ernährungs-Ratgeber.
Tabu sind Zitrusfrüchte, Zwiebelgewächse, Avocado, Schokolade, Weintrauben, Milchprodukte sowie alle gewürzten oder gesalzenen Speisen. Auch Apfel- und Steinobstkerne sind wegen der enthaltenen Blausäure giftig.
Nur sehr wenig und selten. Geeignet sind kleine Stücke Apfel ohne Kerne oder eine winzige Menge Banane. Obst ist sehr zuckerhaltig und sollte die Ausnahme bleiben.
Eine hochwertige, körnerbasierte Rennmausmischung aus verschiedenen Hirsesorten, Grassamen und Saaten mit niedrigem Fett- und Zuckeranteil. Sonnenblumenkerne und Erdnüsse nur als seltene Leckerei.
Ein- bis zweimal pro Woche genügt eine kleine Portion, zum Beispiel getrocknete Mehlwürmer oder ein Stück gekochtes Ei.
Vertiefe dein Wissen rund um die Wüstenrennmaus: Ernährung & Rennmausfutter, Gesundheit & Lebenserwartung und Haltung & Gehege einrichten.