Die richtige Ernährung der Wüstenrennmaus – Körnermischung, erlaubtes Frischfutter, giftige Lebensmittel und tierisches Eiweiß.
Wüstenrennmäuse sind an die karge Kost der Steppe angepasst. Das ideale Rennmausfutter ist deshalb körnerbasiert, eher fett- und zuckerarm und wird nur sparsam durch Frischfutter und tierisches Eiweiß ergänzt. Wer seine Rennmaus richtig füttert, beugt Übergewicht und Krankheiten vor. Hier liest du, was Rennmäuse fressen dürfen, was giftig ist und wie viel Futter eine Rennmaus täglich braucht.
Basis jeder gesunden Rennmaus-Ernährung ist eine hochwertige Körner- und Saatenmischung speziell als Rennmausfutter. Gute Mischungen enthalten verschiedene Hirsesorten, Hafer, Grassamen und kleine Sämereien. Fettreiche Bestandteile wie Sonnenblumenkerne oder Nüsse sind nur seltene Leckerbissen. Achte auf einen geringen Anteil an Zusätzen wie Zucker, Honig oder Melasse.
Frischfutter gibt es nur in kleinen Mengen und nicht täglich – der empfindliche Verdauungstrakt der Wüstenrennmaus ist nicht auf viel Wasser im Futter ausgelegt. Entferne Reste zügig, damit nichts verdirbt.
Ein- bis zweimal pro Woche freut sich deine Rennmaus über etwas tierisches Eiweiß: getrocknete Insekten (z. B. Mehlwürmer, Heimchen) in kleiner Menge. Frisches Heu sollte immer verfügbar sein – es unterstützt die Verdauung und dient als Nist- und Nagematerial. Sauberes Wasser gehört täglich ins Gehege, ob aus standfestem Napf oder Tränke. Leckerlis wie ein einzelner Sonnenblumenkern eignen sich gut zum Zähmen, sind aber keine Mahlzeit.
Als Richtwert genügt pro Rennmaus etwa ein bis zwei Teelöffel Körnermischung täglich. Da Rennmäuse Vorräte anlegen, ist nicht jeder leere Napf ein Hungerzeichen. Beobachte das Gewicht und die Figur deiner Tiere: Eine fitte Wüstenrennmaus ist schlank und aktiv. Übergewicht ist ein häufiges Problem bei zu fett- und zuckerreichem Futter.
Eine abwechslungsreiche Körner- und Saatenmischung ist das Hauptfutter; Frischfutter und Insekten sind beliebte Ergänzungen in kleiner Menge.
Zitrusfrüchte, Zwiebelgewächse, Kohl, Avocado und rohe Bohnen sind tabu, ebenso zuckerhaltige Snacks.
Täglich eine kleine Portion Körnermischung; Frischfutter und Eiweiß nur ein- bis zweimal pro Woche.
Richte das passende Zuhause ein – im Ratgeber zu Rennmausgehege & Haltung – oder lerne die Wüstenrennmaus im Steckbrief kennen.